Die mir meistens nur knapp zur Verfügung stehende Zeit nutze ich meistens um vom stressigen Alltag abzuschalten.

Ganz oben steht daher auf meiner Liste „Wochenend Trips“ und „Städtetouren“.

Ich war und werde es auch immer sein, ein „Kind der See“. Nichts ist für mich entspannender als an der See Zeit zu verbringen. Bereits in frühester Jugend hat es mich im Urlaub mit meinem Eltern immer an de Nordsee verschlagen.

So konnte ich (glaube ich war ca. 11 Jahre alt) in meiner Jugend bereits die Stadt Hamburg aber auch das Land Schleswig Holstein (Elpersbüttel, Meldorf, Büsum, St. Peter Ording, …), kennen lernen, zu dem ich mich bis heute ganz besonders verbunden fühle. In Elpersbüttel waren wir viele viele Jahre bei der Familie Karstens zu Gast. Was war das für eine tolle Zeit 🙂 Aber die Zeiten ändern sich und daher sage ich nicht umsonst, das Hamburg über die ganzen Jahre zu meiner zweiten heimlichen Heimat geworden ist. Der Hafen, die Elbe, St. Pauli und alles was dazu gehört. Für mich gibt es fast nichts schöneres als ganz früh Morgens mit einem Kaffee und einem frischen Franzbrötchen an den Landungsbrücken zu sitzen und zu beobachten wie langsam die Sonne aufgeht und das Leben zurück in den Hafen kommt.

So konnte ich über all die Jahre die ständigen Veränderungen in Hamburg verfolgen was mir teilweise auch gut gefallen hat. Leider hat sich in den letzten Jahren eine Veränderung der Kultur auf dem Kiez eingestellt, die mir (und glaube auch den (Paulianern) nicht gefällt. Der ständig steigende „Sauf-“ und „Party Tourismuss“ Dies fing alles damit an, als das alte Esso Hochhaus an der Reeperbahn geräumt wurde. Damit ist ein ganz großer Teil des Herzens von St. Pauli von uns gegangen. St. Pauli muss man lieben. Die Menschen dort sind denen im Ruhrpott sehr ähnlich, außen Schroff, sagen dir gerade aus Ihre Meinung, haben aber das Herz am rechten Fleck. Dort spielt es keine Rolle ob Du Manager bist, oder Hartz4 beziehst, hier wirst du noch als Mensch wahrgenommen der Du wirklich bist. Wer meint St. Pauli ist nur Rotlicht und Reperbahn … der hat sich ganz gewaltig geirrt. Es gibt so schöne kleine Caffeś und Restaurants in den Seitenstraßen (z.B. mein Lieblings Cafe, das Cafe „Lieblings“) oder auch die alte Speicherstadt, der Fischmarkt, der Bereich vom alten Holzhafen bis hin zu den Docklands oder dem Museumshafen Övelgönne. Ich bin mehrmals pro Jahr in meiner 2. Heimat Hamburg und entdecke jedes mal immer wieder etwas  neues. Ein ganz toller Platz ist der Anleger Teufelsbrück, den ich letztes Jahr anlässlich des Besuches der Queen Marry 2 entdeckt habe. Dort kann man direkt an der Elbe sitzen und es gibt einen kleinen Imbiss.

Was man auf jeden Fall mal erlebt haben muss, ist der Hafengeburtstag, der Doom, das St. Pauli Festival, den Nachtmarkt und … richtig, den Fischmarkt.

Hier empfehle ich sehr früh da zu sein, da man sich in der Zwischenzeit in den Fischauktionshallen die Zeit bei einem tollen Frühstücksbrunch mit rockiger Live- Musik sehr gut vertreiben kann 😉 bevor man dann über den Fischmarkt schlendern kann.

Im Jahre 2014 kam dann etwas neues in mein Leben, von dem ich am Anfang dachte, was soll ich da? Da ist eh nix los und da möchte ich nicht mal „tot über den Zaun hängen“ 😉

Falsch gedacht!

Es ist die Insel Borkum, die ich anlässlich eines Kur Aufenthaltes meiner jetzigen Ex-Freundin kenne lernen durfte und lieben gelernt habe. Als ich das erste mal in Emden die Fähre betreten habe, ist etwas ganz eigenartiges mit mir passiert. Ich habe gemerkt wie der ganze Stress schlagartig von mir abgefallen ist und die ca. 2 Stündige Überfahrt nach Borkum war viel zu schnell zu Ende.

Auf de Insel angekommen hat es mir beim Anblick des Strandes, der Seehunde und der Dünen die Sprache verschlagen und ich habe sofort gemerkt, hier bist Du Zuhause, was mir in den ganzen vorangegangenen Jahren (mit Ausnahme von Hamburg) nicht passiert ist. Die Insel scheint etwas magisches zu haben, das man den ganzen Stress, Zeitdruck und auch die alltäglichen Sorgen ausblenden kann, um die herrliche Natur und vor allem das Klima genießen kann. Hier auf Borkum hat alles seinen ganz eigenen Zeitplan und man merkt sofort, das hier alles ein wenig gemächlicher angegangen wird.

Ich hatte damals das Glück und konnte Borkum außerhalb der Ferienzeit erleben, wo es nicht von Touristen und Kurgästen überflutet wird. So konnte man das fast richtige Inselleben und vor allem, das im Herbst doch recht raue Wetter, auf sich wirken lassen und genießen.

Seit diesem Tag ist die Insel Borkum etwas ganz wichtiges für mich geworden, eine Art von Heimat wo ich immer „Zuflucht“ finde um mal abzuschalten und von allem etwas Abstand zu bekommen. Was gibt es schöneres als in den Dünen, oder an der Promenade zu sitzen, auf die See zu blicken und die Gedanken schweifen zu lassen und dabei den Wind und die Sonne zu spüren? Oder im Frühjahr und Sommer wenn die Milchbuden geöffnet haben? Was hab ich dort schon für Zeit verbracht 😉 Nicht zu vergessen Abends am Riaś Beach zu sitzen und den Sonnenuntergang zu verfolgen.

Das kann man nicht beschreiben, sondern muss es selber erlebt haben.!

Schaut Euch mal dieses toll gemachte Video an und lasst es bis zum Ende auf Euch wirken, ich finde dieses Video beschreibt noch besser was ich an Borkum so toll finde !!!

So bin ich jedes Jahr mindestens ein mal für eine Woche (am liebsten im Frühjahr (März / April) auf dem „schönsten Sandhaufen der Welt“ um dort für das meist doch stressige Jahr etwas Kraft zu tanken und um über das was im Vergangenen Jahr gewesen ist, mein Resümee zu ziehen.

Hierein richtig schönes Video mit super tollen Luftbildern von Borkum, welches ich auf Youtube gefunden habe :

Aber auch andere Städte und Länder habe ich schon besucht, wie z.B. wie, Berlin, Dresden, Leipzig, München, Garmisch-Partenkirchen, Wien, Brüssel, Amsterdam, Dünkirchen, Koksijde, Brunisse, Bresekens, Westkapelle, und viele mehr.

In diesem Jahr (2019) hat es mich dann beruflich bedingt in unser Büro nach Sofia in Bulgarien verschlagen und ich durfte zum ersten mal in meinem Leben mit einem großen Flugzeug (Airbus A320) fliegen. Bisher hatte ich immer nur das Vergnügen mal mit einem Helikopter oder einer kleinen Cessna fliegen zu dürfen. So bin ich bereits seit Januar bis Ende März hier in Sofia (mit je 2 Unterbrechungen für Schulungen in Berlin).

Es ist schon eine tolle Stadt, die mich sehr stark an Ost Berlin direkt nach dem Mauerfall erinnert als dort die Auf- und Umbruchstimmung war. Man merkt hier in Sofia das sich einiges ändert. Trotz der nicht vergleichbaren Lebensqualität wie bei uns in Deutschland sind die Bulgaren ein sehr nettes und vor allen Gastfreundliches Volk. Hier ist mir auch bewusst geworden, was im Leben wichtig ist. Gerne könnt Ihr einen Blick in meinem Facebook Post werfen, den ich zu diesem Thema geschrieben habe Link. Lediglich die Sprache und vor allem die Schrift (kyrillisch) macht es mir nicht immer ganz leicht, aber fast jeder versteht etwas Englisch und mit Händen und Füßen geht es ja auch 😉

Sofia hat einiges zu bieten, vor allem viele alte Sehenswürdigkeiten, aber auch tolle Einkaufsstraßen und ganz viele tolle kleine Restaurants und Cafeś

Ich werde in Zukunft immer wieder mal einige Fotos von meinen Trips hier oder auf meiner Facebook Seite veröffentlichen. Auch werde ich nun nach und nach noch einige Fotos hier in diesem Beitrag veröffentlichen, sobald ich mein Fotochaos in den Griff bekommen habe!!!

Es lohnt sich auch in Zukunft immer wieder mal einen Blick in mein „Reisetagebuch“ zu werden. Ich hoffe das es mir gelingen wird, alle Änderungen an meinem Blog auch über meine Facebookseite und Twitter bekannt geben zu können.

Und sollte ich mal gerade nicht unterwegs sein, so habe ich vor einigen Monaten mein Interesse am CB- & Amateurfunk wieder entdeckt.

So bin ich hin und wieder mit meinen alten Rufzeichen DAC428 oder Nordlicht01 wieder QRV, mangels Ausstattung zur Zeit leider nur über:

  • Voice:

Teamspeak (voive.gateway-deutschland.de)

Zello (FreiesFunkNetz.de / Funknetz Deutschland)

  • Packet Radio:

FlexNet mit Paxon über Internet

 

Mal schauen wohin es so in der Zukunft gehen wird 😉

Bis dahin wir mein Motto sein:

„Die Welt ist mein Zuhause“