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Kategorie: CB-Funk

Lernen für die AFU Prüfung, Klasse E – Teil 1.4 – Grundlagen (Kondensatoren, Kapazität, …)

Quelle: Krücken 04-2021 von DL9HCG – Aufgearbeitet von Oliver Nitsche

Sie bestehen simpel aus zwei Platten eines leitfähigen Materials, die sich in mehr oder weniger Abstand voneinander befinden. Zwischen den Platten bildet sich ein elektrisches Feld aus, wenn an den Kondensator eine elektrische Spannung angelegt wird.

Hier ist das mit grau gezeichneten Feldlinien dargestellt, die von einer der Platten auf die gegenüber befindliche Platte wirken. Der negative Pol der Spannungsquelle ( – ) hat die linke Platte mehr oder weniger mit den negativen Ladungsträgern, den Elektronen angereichert. Dieses “mehr oder weniger“ ist maßgebend für die Kapazität eines Kondensators. Solch ein gleichmäßiges, gleichförmiges – wird als homogenes elektrisches Feld bezeichnet.

Wird der Kondensator an Wechselstrom angeschlossen, dann wechselt das elektrische Feld natürlich auch im Rhythmus der Wechselspannung ständig seine Richtung. Wie eine Batterie, die ja ebenfalls im Wesentlichen aus zwei Platten besteht – freilich mit einer Säure oder einer Emulsion dazwischen – also, ebenso hat der Kondensator eine Kapazität, ein Fassungsvermögen. Die Kapazität wird umso größer, je näher man die Platten aneinanderrückt, weil die Feldstärke des elektrischen Feldes mit zunehmender Entfernung abnehmen würde. Macht man die Platten größer, so steigt die Kapazität. – + Metallpapierkondensator Elektrolytkondensator

Und wie bei der Batterie steigt sie ebenfalls, wenn sich zwischen den Platten ein anderer Isolator als Luft befindet. Elektrolyt-Kondensatoren haben ein Dielektrikum (das, was zwischen den Platten ist) aus solch einem, meist matschigen Material. Das macht man, um auf kleinem Raum möglichst viel Kapazität zu erreichen. Dann gibt es noch Metallpapier-Kondensatoren, deren Isolation aus getränktem Papier oder Kunststoff-Folie besteht, Glimmer und Keramik Kondensatoren, und andere, deren Namen schon verraten, was zwischen den Platten ist.

Der Aufdruck 100 µF auf dem Elektrolytkondensator auf der vorigen Seite beschert uns schon wieder Maßeinheiten, und damit verbundenen Lernbedarf. Der französische Physiker Michael Faraday hat sich damit verdient gemacht, sie tragen seinen Namen, und das zwingt uns zum Denken. Denn diese Maßeinheiten haben es in sich. Sie sind verschwindend klein – aber doch beherrschbar. Das fängt noch harmlos an, mit Millifarad = tausendstel Farad, und setzt sich fort mit Mikrofarad (µF) = millionstel Farad, über Nanofarad (nF) = milliardstel bis Billionstel Farad, genannt Pikofarad. Klingt wie ein Stück aus dem Tollhaus – aber mit “Gewusst wie“ kommt man auch dem auf die Schliche. Dafür habe ich in meiner zartesten Kinderzeit – will sagen – Vorbereitungszeit auf die Amateurfunk-Prüfung kariertes Rechenpapier aus dem Gedächtnis hervorgekramt, und folgendes Schema angewendet, wenn einfach zusammengezählt werden musste:

Die Einheiten sind, wie in unserem Dezimalsystem üblich, in Dreiergruppen aufgeteilt: z.B. mmm – wobei die linke Stelle 100-milli, die mittlere 10-milli und die rechte 1-milli bedeutet.

Gefolgt werden die Milli’s von den Mikro ( µ ), den Nano und den Piko. Auf einen Blick ist das überschaubar geworden. Wenn man auf diese Weise die Werte an die richtige Stelle platziert, dann hat man schon gewonnen, und zählt nur zusammen, wenn es um Parallelschaltung von Kondensatoren geht! Ganz richtig: Kondensatoren parallel- oder in Reihe geschaltet, werden genau umgekehrt wie Widerstände ausgerechnet.

Denn wenn man sich parallel geschaltete Kondensatoren bildlich vorstellt, dicht beieinander, dann addieren sich die Plattengrößen zu einer Gesamt-Plattengröße. Bei Widerständen trifft addieren der Einzelwerte dann zu, wenn es sich um eine Reihenschaltung handelt.

Wie bei den Widerständen, unterliegt natürlich jedes Bauteil – und so auch Kondensatoren einer Temperaturabhängigkeit.

Bei Kondensatoren kann das aber fatal sein, wenn man z.B. an den Kondensator eines Schwingkreises denkt.

Schon die Spule im Schwingkreis bewirkt infolge der Erwärmung eine Frequenzdrift in Richtung tieferer Frequenzen. Und nun kommt noch der TK (Temperatur-Koeffizient) des Kondensators hinzu – kann das gutgehen? Es kann!

Temperaturkompensation heißt das Zauberwort. In Schwingschaltungen die Hochfrequenz erzeugen, baut man einen Schwingkreiskondensator mit negativem TK ein. Dieser verändert bei Erwärmung seinen Wert zu geringerer Kapazität. Und das geht so:

Die typischen Cs, die in Schwingkreise eingebaut sind, haben Metallbeläge auf beiden Seiten eines Keramikplättchens.

Bei der Herstellung werden die Keramik-Moleküle so ausgerichtet, dass das Plättchen vorwiegend “dicker“ wird. Wie beim Baum, der bei kurzzeitiger klimatischer Änderung dicker oder dünner – aber nicht länger oder kürzer wird. Die Metallbeläge des Kondensators bekommen also bei Erwärmung einen größeren Abstand voneinander = die Kapazität sinkt!

Die Spule hat bei Erwärmung eine Frequenzdrift nach unten zur Folge, weil sie mechanisch größer wird, und der Kondensator bringt gleichzeitig die Frequenz wieder nach oben.

Es gibt sie zu kaufen, sie heißen dann NP Ø, (Negativ/Positiv Null) wenn sie neutral reagieren, oder N33, P33 – je nachdem, ob sie negativer oder positiver auf Temperaturanstieg reagieren. Die 33 hinter dem Buchstaben bedeutet ppm = Parts per Million – da gibt’s natürlich auch andere Werte.

PPM – auch Punkte pro Million bedeutet, daß bei einem Temperaturanstieg von einem Grad – ein Kondensator mit einer Million Pikofarad – eine Kapazitätsänderung um 33 Pikofarad erfährt.

Von außer- oder innerhalb des Gehäuses veränderbare Kondensatoren sind Trimm- oder Drehkondensatoren. Bei den Widerständen gibt es sie als Potentiometer oder Trimmpotentiometer

Lernen für die AFU Prüfung, Klasse E – Teil 1.3 – Grundlagen (Elektrischer Wiederstand)

Quelle: Krücken 04-2021 von DL9HCG – Aufgearbeitet von Oliver Nitsche

Elektrischer Widerstand.
Die Lampe, die von der Batterie gespeist wurde, hat in Gestalt des Glühwendels einen elektrischen Widerstand. Und so haben alle Komponenten in einem Stromkreis einen elektrischen Widerstand. Selbst das, was allgemein als Isolator
betrachtet wird, hat noch kleinste Spuren elektrischer Leitfähigkeit – nur eben klitzeklein.
Beginnend mit der Batterie, mit ihrem inneren Widerstand Ri .
Dieser Innenwiderstand verringert sich im Laufe des Entladens der Batterie.
Es folgt der Widerstand des Leitungsdrahtes, von dem man glaubt, er sei ein verlustloser Leiter. So ganz trifft das aber nicht zu. Wenn der Drahtwiderstand auch sehr klein ist – er ist vorhanden !

Um den Widerstand der verschiedensten Materialien berechenbar zu machen, hat man von jedem Material eine Probe zugeschnitten, die 1m lang ist, und die eine Kantenlänge von 1mm hat, und das Ergebnis hat man den (Material)- Spezifischen Widerstand genannt.


Hier sind einige aufgelistet:
Spezifischer Widerstand in Ohm bei 1 mm² und 1 m Länge:

  • Silber 0,0160 Ω
  • Zinn 0,2070 Ω
  • Kupfer 0,0178 Ω
  • Blei 0,2080 Ω
  • Gold 0,0244 Ω
  • Platin 0,4300 Ω
  • Aluminium 0,0287 Ω
  • Quecksilber 0,9410 Ω
  • Eisen 0,1300 Ω
  • Graphit 8,0000 Ω

Der Widerstand als Spannungsteiler.


Ein Draht, 1 m lang, mit einem Querschnitt = 1 mm² aus Graphit, hätte nach der Tabelle also einen Widerstand von 8 Ohm.

Machen wir einmal ein Experiment:


Wir verbinden das eine Draht-Ende mit dem Pluspol, und das andere Ende mit dem Minuspol einer Spannungsquelle, die 8 Volt liefert. In der Zeichnung :

sind nur die beiden Pole der Batterie sichtbar gemacht, und der Graphit-Draht bildet den übrigen Stromkreis.
Mit einer Krokodilklemme kann nun ein beliebiger Teil dieser 8 Volt abgegriffen werden. Das Voltmeter zeigt in den gekennzeichneten Positionen die eingetragenen Teilspannungen an. Der Graphitfaden hat von Punkt zu Punkt je 1 Ω. Sein Gesamtwiderstand beträgt ja 8 Ω .

Wir können hier mit Recht behaupten, dass wir es mit 1Ω pro Volt zu tun haben. Oder auch mit 1 Volt pro Ohm !
Wir haben hier eine Kette von 8 Widerständen deren Wert je 1 Ohm beträgt.


Ein weiteres Experiment:

Wir vermindern den Querschnitt des Graphitfadens auf die Hälfte, auf 0,5mm². Das hat eine Verdoppelung des Widerstandswertes zur Folge:

Gesamtwiderstand = 16 Ohm; und zwischen den eingezeichneten Punkten
je 2 Ohm. Die abzugreifenden Einzelspannungen ändern sich damit nicht, nur haben wir es nun mit 2 Ohm pro Volt zu tun.

Daraus ist abzuleiten:
Das Verhältnis der Einzelspannungen verhält sich wie das Verhältnis der Einzelwiderstände.

Ein Beispiel:

An der Reihenschaltung der beiden Wiederstände R1 = 2800 Ohm und R2 = 1680 Ohm lieben 8 V. Wie groß ist die Spannung an R2?

Die Berechnung ist einfach: Der Gesamtwiderstand, an dem die 8 V liegen, beträgt 2800 + 1680 Ohm = 4480 Ω.

Um zu erfahren, wieviel Ω/V das sind, rechnet man 4480 ÷ 8 = 560 Ω/V.
Nun teilen wir R 2 (1680) durch die 560 Ω/V und erhalten U R2 = 3 Volt.

Auf die obige Zeichnung mit dem Draht übertragen, bedeutet das Beispiel, dass zwischen den einzelnen Messpunkten Widerstandswerte von je 560 Ohm angetroffen werden, und der Gesamtwiderstand von 4480 Ohm an 8 Volt liegt.
Damit wären die Spannungsangaben des oberen Bildes immer noch gültig.

Die Formel der Reihenschaltung von Widerständen lautet deshalb:

RGES = R1 + R2 + R3 + …

Widerstände.
Widerstände werden, wie wir sahen auch als Bauteil hergestellt, um z.B. als Spannungsteiler zu dienen. In aller Regel wird auf ein Keramikröhrchen eine Schicht aufgebracht, die für den Strom nur eine geringe Leitfähigkeit hat. Sie besteht aus Kohle, Metalloxid oder anderen, wenig leitfähigen Materialien. An den Enden der Bauteile sind Anschlussdrähte- oder -Fahnen mit der Schicht oder dem Widerstandsdraht kontaktiert, damit das Bauteil in eine Schaltung eingelötet
werden kann.

Im Bild finden wir den Drahtwiderstand, wo auf das Keramikrohr ein Widerstandsdraht, der seiner Länge wegen spulenförmig gewickelt ist, um eine handliche Bauform zu erreichen. Die Spulenform hat aber den Nachteil, dass ein solcher Widerstand für hochfrequente Anwendungen ungeeignet ist.

Für große Leistung ist er gebaut: Im Bild sieht man den grünen Drahtwiderstand, der mit 25 Watt belastbar ist, mit einem Fenster in dem ein Schleifkontakt laufen soll, (Prinzip des Spannungsteilers) – hinter einem 500 kΩ-Widerstand mit nur 1 W
Belastbarkeit. Soweit zunächst zu den wichtigsten Bauformen des Bauteils Widerstand.
Widerstände parallel geschaltet werden benutzt, um zum einen den Wert zu verringern, oder aber um die Belastbarkeit zu erhöhen. Widerstände werden in bestimmten Werteabstufungen hergestellt, die in vielen Fällen nicht dem Wert entsprechen, den der Anwender gerade braucht. Da kann uns der Leitwert weiterhelfen.

Der Leitwert

Angenommen, es würde ein Widerstand von 50 Ω benötigt. In der Bastelkiste finden sich nahezu alle Werte, nur eben 50 Ω nicht – was tun?
Stellen wir uns zunächst einen Eimer Wasser vor, der kein Wasser verliert. Solch ein Eimer bietet dem Fließen des Wasser-Stromes den größtmöglichen Widerstand – er leitet keinen Strom nach außen – er hat den Leitwert
Null. Irgendwo steht geschrieben:
Der Leitwert eines Widerstandes ist der Kehrwert ( 1 geteilt durch R ) des Widerstandes!


Damit lässt sich was anfangen: 1v geteilt durch 50 Ω = 0,02A.

Diese 0,02 erhält man also auch, wenn man den Widerstand an 1 Volt gelegt hat – es fließt dann ein Strom von 0,02 Ampere.
Gefunden wurde zunächst ein Widerstand mit der Bezeichnung 400 Ω.
Der könnte einem der Löcher im Wassereimer entsprechen, und hätte einen Leitwert von 1 geteilt durch 400 Ω = 0,0025 A
Mit dem einen Loch im Eimer scheint es also noch nicht getan zu sein. Denn es werden ja 0,02 Ampere Stromfluß benötigt.
Aber wie groß muss denn das zweite Loch werden, damit 0,02 Ampere Strom fließt?
Richtig: von den benötigten 0,02 A ziehen wir die vorhandenen 0,0025 A des 400-Ω -Widerstandes ab: 0,02 A – 0,0025 A = 0,0175 A
Und da umgekehrt der Widerstandswert der Kehrwert des Leitwertes ist, braucht nur noch der errechnete Leitwert umgekehrt zu werden, d. h. die Rechnung lautet nun 1 geteilt durch 0,0175 A, was zu einem Ohmwert von 57,14 führt.

Die Schaltung sieht dann so aus,
und an den Eingangsklemmen findet man die gewünschten 50 Ohm.

So kommt es zur Parallelschaltung von Widerständen:

Das muß man wohl erst mal “Verdauen“, aber im Vorhergegangenen haben wir nichts anderes gemacht. Nur dass wir den parallel zu schaltenden Widerstand über den Leitwert 1 / R ausgerechnet haben. (Der Leitwert hört auf den Namen Siemens).
Wie bei den meisten Formeln, ist auch diese “von hinten“ aufzulösen. Zuerst werden die Kehrwerte der Einzelwiderstände zum Gesamtstrom zusammengezählt. Und danach errechnet sich RGES aus 1 / RGES.
Es steht nicht immer auf einem Widerstand drauf, was drin ist, denn der Wert war in den Sortimentskästen nach einiger Zeit dem Abrieb zum Opfer gefallen – warum wird darin auch nur soviel herumgewühlt ?

Das war jedenfalls Anlass, eine abriebfestere Methode der Kennzeichnung zu suchen – und man kam zu der Lösung mit den farbigen Ringen. Eine tolle Idee, die aber leider wieder Lernen erfordert.

Farbring-Codierung

Die ersten beiden Ringe bedeuten die ersten beiden Ziffern des Wertes.
Der dritte Ring bedeutet die Anzahl der Nullen.
Der vierte Ring steht für die Toleranz in %. (Hier soll es Gold sein = ± 1%.)

Der hier gezeigte Beispielwiderstand hat 47 000 Ohm.
Der erste Ring ist gelb = 4
Der zweite Ring ist violett = 7
Der dritte Ring ist orange = 000
Zusammen = 47 000 Ohm.

Für die Codierung gibt es kein Patentrezept – man muss wohl oder übel damit zurechtkommen.
Stabile Werte jedoch, gibt es auch in der Elektronik schlichtweg nicht. Der Wert der aufgedruckt ist, stimmt nur bei einer bestimmten Temperatur.


Denn alle Materialien die erwärmt werden, werden mit steigender Temperatur größer. Und ein länger gewordener Draht hat einen höheren Widerstandswert.


Man spricht von einem positiven Temperaturkoeffizienten, wenn das Material infolge Erwärmung einen höheren Wert aufweist. Der TK-Wert liegt zwar nur im kleinen einstelligen Prozentbereich, wirkt sich aber doch in besonders Wärme erzeugenden Schaltungen – z.B. Leistungsstufen störend aus.


Darüber hinaus gibt es Bauteile, die ganz bewusst mit einem positiven oder negativen TK für Regel- und Steuerzwecke gebaut sind. Darüber später mehr.

Ein Luft-Drehkondensator und ein Luft-Trimmkondensator mit ihren Schaltzeichen, wie sie in Schaltbildern dargestellt werden. Luft-, weil ihr Dielektrikum – das, was zwischen den Platten ist – (sprich: Di-Elektrikum) aus Luft besteht. Außer dem Vakuum ist das der beste bekannte Isolator.

Solche einstellbaren Bauteile finden wir deshalb in Hochfrequenzanwendungen, wie Oszillatoren (Schwingungserzeugern) wieder.

Verstellbare Widerstände (Potentiometer) bestehen meist aus einer Widerstandsbahn, die einen Dreiviertelkreis beschreibt, auf der eine zentrisch angeordnete Achse den Schleifer bewegt, der eine Teilspannung abgreift.

Bei gleichem Aufbau unterscheiden sie sich nur in der Größe und dem Schaltzeichen. Potentiometer (mit der Pfeilspitze) sind von außen zugänglich und haben einen Einstellknopf am Gehäuse.


Trimmpotis (mit Schraubendreher-Symbol) hingegen werden im Inneren vom Servicetechniker mit einem Schraubenzieher auf einen festen Sollwert vor eingestellt.

Außer dieser Bauform gibt es Hochlast-Potentiometer, deren Widerstandsbahn nicht aus einer Kohleschicht besteht, sondern auf einem Keramikring ist bei ihnen ein Widerstandsdraht aufgewickelt. Der Schleifer greift hier Windung für Windung ab, aber ansonsten ist alles gleich.

Auch als Flachbahnregler gibt es Potentiometer, und wir nennen sie dann Schieberegler.

Eine Sonderform sind sogenannte Spindeltrimmer. Über ein Gewinde angetrieben, gleitet der Schleifer eine gerade Widerstandsbahn entlang und greift die Teilspannung ab.
Mit einem Schraubenzieher, der am Ende des Gewindes den Schlitz vorfindet, in den er passt, wird das Gewinde verstellt. Man kann damit sehr fein und genau abgleichen.

Weitere Informationen :

Elektronik Kompendium -> Link

Lernen für die AFU Prüfung, Klasse E – Teil 1.2. – Grundlagen (Frequenz / Wellenlänge / Periodendauer)

Quelle: Krücken 04-2021 von DL9HCG, überarbeitet von Oliver Nitsche

Frequenz und Wellenlänge.
Frequenz nennt man das ‘sich ständig Wiederholende’.

In dem Bild des letzten Beitrages (Lernen für die AFU Prüfung, Klasse E – Teil 1.1 – Grundlagen (Wechselstrom, Effektivwert, Spitzenwert, Spitzenspitzenwert) sehen wir 2 vollständige Wellenzüge.

https://olivernitsche.de/2021/12/21/lernen-fur-die-afu-prufung-klasse-e-teil-1-1-grundlagen-wechselstrom-effektivwert-spitzenwert-spitzenspitzenwert/?fbclid=IwAR17zKhQJ6n2eLi_1pdPOw6Yc3oHC3pcTMHqxiqoKmihPqmQyyLDj2pO2vw

Zwei Hertz. Würde man diese 2Hz mit einem Sender auf die Reise schicken, dann käme der Beginn der Aussendung in einer Sekunde an einem Ort in 300 000 km Entfernung (Lichtgeschwindigkeit) an, und der Rest der Sendung verließe gleichzeitig gerade den Sender. Die 0-Volt Achse der Zeichnung als Zeitablauf-Achse betrachtet, wäre dann auf der Strecke, die das Signal umfasst, 300 000 km lang. Eines dieser zwei Hertzchen hat damit eine Wellenlänge von 150 000 km.

Auch hierfür haben wir ganz einfache Formeln und können damit rechnen:

  • f = c ÷ λ
  • λ = c ÷ f
  • f = c ÷ λ
  • f = 1 ÷ t
  • t = 1 ÷ f
  • λ = c ÷ f

Daraus folgt die Formel: 

Wellenlänge = Lichtgeschwindigkeit geteilt durch Frequenz, – in Fachchinesisch:

λ = c ÷ f

Und die Umstellung wäre f = c ÷ λ
Der griechische Buchstabe λ (Lambda) steht für die Wellenlänge, das kleine c für Lichtgeschwindigkeit und klein- f  für Frequenz.


Fritzchen hat ein CB-Funkgerät und macht damit Betrieb auf der Frequenz 27,275 MHz, das sind f = 27 275 000 Hertz.

Frage: welche Wellenlänge ?  

λ = c ÷ f = 300 000 000 m  geteilt durch  27 275 000 Hz  = 10,999 Meter.


Sein Freund funkt mit einer Wellenlänge von 2,013 Metern.
Frage welche Frequenz ?

f = c ÷ λ = 300 000 000 m  geteilt durch  2,013 m  = 149,031 Megahertz.

Frequenz und Periodendauer.

Wenn eine Schwingung = 0,02 s „dauert“, dann passen in eine Sekunde 50 Hz.
 f = 1 ÷ t (Frequenz = 1 Sekunde, geteilt durch die Periodendauer t (s).


Bei einer Frequenz f von 50 Hz, beträgt die Periodendauer t = 0,02 s.
 t = 1 ÷ f (Dauer einer Periode = 1 Sekunde geteilt durch Frequenz)

Das war aber nun eine ganze Menge trockenes Zeug, – musste aber sein!

Sehr zu empfehlende YouTube Playliste Elektrotechnik einfach erklärt-> Link

Lernen für die AFU Prüfung, Klasse E – Teil 1.1 – Grundlagen (Wechselstrom, Effektivwert, Spitzenwert, Spitzenspitzenwert)

Quelle: Krücken 04-2021 von DL9HCG, überarbeitet von Oliver Nitsche

Wechselstrom kommt aus Generatoren. Sie sehen aus, wie Elektromotoren, funktionieren aber „umgekehrt“. Sie treiben nichts an, sondern müssen angetrieben werden, um Strom zu liefern. Das bekannteste Beispiel ist der
Fahrrad-Dynamo, dessen Schema hier dargestellt sein soll. Sein Typenschild sagt u.a.: 6 V, 3 A.


Schaut man von oben in ihn hinein, so sieht man den vom Reibrad über die Achse angetriebenen
Magneten, dessen Nordpol rot markiert ist. Im oberen Bild ist der Magnet in der Stellung, in der Nord
und Südpol gleiche Entfernung zu den beiden Spulen haben. Man könnte das die Nullstelle nennen.
Es wird keine Spannung produziert. Null Grad Sinus sagt der Fachmann.

Im zweiten (Teil)-bild hat sich der Magnet um ¼ – Umdrehung weitergedreht. Im Verlauf der Bewegung ist eine ansteigende positive Spannung in die (zusammengeschalteten) Spulen induziert worden. Wir stellen uns vor, dass der Strom in einem angeschlossenen äußeren Stromkreis, wie der sich drehende Magnet im Uhrzeigersinn, also rechtsherum fließt. Wir nennen das bisherige Ergebnis die maximale Amplitude – die Spitzenspannung Us der positiven Halbwelle. In dieser Stellung sind 90°-Sinus erreicht.

Ein Plotter, aus dem ein Papierstreifen nach links in Pfeilrichtung herausgezogen wird, hat mit seinem
Schreibstift, dessen momentane Position rot markiert ist, die bisherigen Ereignisse mit blauer Tinte abgebildet.
Der Dynamo erzeugt für diesen Moment 8,48 Volt, für die er ja eigentlich gar nicht vorgesehen ist. Des Rätsels Lösung: Es ist dies ja nur der kurze Moment, in dem er die Spitzenspannung liefert. Zu anderen Zeiten hat er aber eine kleinere Spannung als 6 Volt produziert.
Wie komme ich dann also auf die 8,48 V? Nun, ich habe natürlich eine Formel angewendet, die besagt, dass der Spitzenwert = Wurzel aus 2 (= 1,414) mal so groß ist, wie der Mittelwert = der Effektivwert. Umgekehrt bekommt man den Effektivwert einer Spitzenspannung heraus, wenn man rechnet: 45° Sinus (= 0,707106) mal dem Spitzenwert. Und 8,48 V • 0,707106 sind die 6 Volt, die der Dynamo hergeben soll. Diese Zahl 0,707106 ist für den Elektriker und sonstige Fachleute ein sehr wichtiger Wert. Im Übrigen kommt man mit 1÷√ 2 auf den gleichen Wert.

Hier sieht man nun nochmals einen gesamten Umlauf des Magneten, angefangen nochmals in der Stellung desbeginnenden ersten Umlaufes

Erstes Bild: Die Zeichnung soll das Prinzip eines Wechselstrom-Erzeugers, oder Generators darstellen, wie man ihn im einfachsten Fall als Fahrrad-Dynamo vor sich hat. Der sich drehende Magnet induziert in die Spule zeitabhängig eine
Spannung mit Beginn einer Drehbewegung.

 2. Bild: Der Magnet mit Nord- (rot) und Südpol hat sich über seine Achse in
drehende Bewegung versetzt, und steht momentan mit seinem Nordpol der Spule
gegenüber. Das Ergebnis ist dem Diagramm rechts zu entnehmen: Es ist der Moment des Maximums der positiven Halbwelle. Die Elektronen im äußeren Stromkreis werden dadurch im Uhrzeigersinn fließen.
(Rote Pfeile zeigen die Richtung des Stromflusses).

3. Bild: Auf dem weiteren Weg hat der rotierende Magnet die senkrechte Stellung erreicht, in der der Südpol ganz oben ist. Nord- und Südpol sind nun gleich weit von der Spule entfernt, und es wird keine Spannung induziert. Im Diagramm entspricht das dem Zustand einer vollendeten Halbwelle.

4. Bild: Mit dem Weiterdrehen strebt nun der Südpol der Spule zu – die Elektronen
haben im Stromkreis ihre Richtung gewechselt – gegen den Uhrzeigersinn – daher die Bezeichnung Wechselstrom. Und es herrscht nun negatives Spannungsmaximum. (Blaue Pfeile deuten das an).

5. Bild: Der Magnet erreicht die Vollendung einer Umdrehung. Nord- und Südpol sind wieder gleich weit von der Spule entfernt, und wieder wird keine Spannung induziert. Ständiges Weiterdrehen lässt immerfort weitere Sinuskurven entstehen.

Der Effektivwert einer Wechselspannung

Er soll hier nochmals unter die Lupe genommen werden. Denn wenn für eine Wechselspannung angegeben wird, dass man es mit 230 V zu tun hat, dann ist in aller Regel der Effektivwert angegeben.
Der Grund dafür ist einfach: Wir nennen den Wert, den wir hätten wenn wir es mit 230 V Gleichstrom zu tun hätten, den Effektivwert. Wechselspannung hat nun aber ständig andere Augenblickswerte.

Die grafische Erklärung zeigt in der ersten Halbwelle, worum es geht. Die Menge oberhalb der Effektivspannung UEFF, die hier rosa gezeichnet ist, füllt genau den Bereich, der einer Rechteckspannung fehlt. Und das tut sie mit allen Halbwellen.
Die beiden Diagonalen entsprechen 45° und 135° sin. (0,707-mal Spitzenwert).
Man gebe mal in den Taschenrechner ein: 45 [sin]. Schon hat man diese Zahl, die für uns sehr wichtig ist.  

Eine der Seitenlinien des grünen Quadrates ist 45° [sin] mal so lang wie die Diagonale. Und die Diagonale ist √  2 mal so lang, wie eine der Seitenlinien. (1,414 mal).
Wenn ich mal (versehentlich – versteht sich) mit meinen Händen prüfe, ob noch Strom in der  Steckdose ist, bekomme ich einen elektrischen Schlag – einen Bax sagt der Hamburger und fragt sich, warum das so hart zugeschlagen hat.
Ihm ist klar, dass er die Verbindung länger als eine fünfzigstel Sekunde herstellte, und ihn also die Spannung von oberer zu unterer Spitze gekitzelt hat.


Er rechnet also:  USPITZE = UEFF  • √  2   = 230V • 1,414  = 325,3 Volt ,  was der Spitzenspannung entspricht, und verdoppelt werden muss, wegen der Spannung von oberer zu unterer Spitze (Uss) die ihm dieses Hochgefühl zuteilwerden ließen.


Das Staunen gilt nun eher der Tatsache, dass er sowas überstanden hat.
Denn 2-mal 325 V = 650 Volt – da braucht man sich nicht sehr zu wundern.

Sehr zu empfehlende YouTube Playliste Elektrotechnik einfach erklärt-> Link

A-Z der Funkbegriffe

Hier eine erste Zusammenstellung von Begriffen rund um die Funktechnik, zusammengetragen aus den unterschiedlichsten Quellen wie z.B. Lichtblicke von DL9HCG, Günter Lindemann, wikipedia, … und erweitert mit anderen Quellen die zur besseren Erklärung / Veranschaulichung dienen z.B. Youtube Videos von Michael, DL2YMR.

Die Rechte bleiben bei den jeweiligen Autoren.

Diese Sammlung von frei im Internet verfügbaren Informationen ist nicht vollständig und wird ständig erweitert. Anregungen gerne per E-Mail an mail@olivernitsche.de


A1A –  Tonlose Telegrafie (Sender ein / ausschalten)

A2A –  Morsetelegrafie unter Verwendung eines modulierenden Hilfsträgers Abgleicharbeiten und Messungen an Sendern im Hinblick auf die Aussendung sind an einem Abschlusswiderstand durchzuführen.

Ablage –  Bei Relaisfunkstellen – Differenz zwischen Ein / und Ausgabefrequenz. Die Relais-Eingabe ist in DL auf 2m = – 600 kHz, und auf 70cm = – 7,6 MHz. Eingabe 2m = 145,000 – 145,175 MHz, 70cm = 431,025 – 431,825 MHz. Ausgabe 2m = 145,600 – 145,775 MHz, 70cm = 438,625 – 439,425 MHz.

AFuV  – Amateurfunk- Verordnung: Bei fortgesetzten Verstößen kann eine Einschränkung des Betriebes oder die Außerbetriebnahme der Amateurfunkstelle angeordnet werden.

Anfänger in CW – Man antwortet einem offensichtlichen Anfänger mit der CW-Geschwindigkeit, in der er selbst funkt. Reine Höflichkeit ! . . .

/am –  Zusatz zum Rufzeichen: aero-mobil

Amateurfunkdienst – Der „Amateurfunkdienst“ ist In den Radio Regulations (VO Funk) der ITU (Internationale Fernmeldeunion) definiert. Sein Zweck: Er dient der eigenen Ausbildung, für den Funkverkehr der Funkamateure untereinander und für technische Studien. Funkamateure sind ordnungsgemäß ermächtigte Personen, die sich mit der Funktechnik aus rein persönlicher Neigung und nicht aus geldlichem Interesse befassen. Ein Funkamateur ist der Inhaber eines Amateurfunkzeugnisses oder einer harmonisierten Prüfungsbescheinigung, der sich mit dem Amateurfunkdienst aus persönlicher Neigung und nicht aus gewerblich-wirtschaftlichem Interesse befasst.

Amateurfunk-Satelliten – Erdsatellit mit Amateurfunk-Ausrüstung.

Anruf-Frequenz – ein Treffpunkt : Zumeist eine Frequenz auf der viele SSB- Stationen hören. . . .

Antennentuner – eine Schaltung zum Anpassen der Impedanz zwischen einer Quelle für hochfrequente Signale (zum Beispiel Hochfrequenzgenerator) und einem Verbraucher, beispielsweise einer Antenne. Anpassungsnetzwerke zwischen einem Funkgerät und einer Antenne werden auch als Antennentuner bezeichnet und verbessern die Sende- und Empfangseigenschaften. Mit Hilfe dieses Geräts wird so die elektrische Länge der Antenne ohne Änderung der mechanischen Länge verändert.

APRS – APRS ist ein (mobiles) automatisches Positionsmeldesystem. ATV Amateurfunk- Fernsehen, normale Norm: (kann jedermann empfangen, der sein TV-Gerät mit einem Konverter ausrüstet).

Aurora-Verbindung – Verbindung durch Reflexion der Funkwellen an polaren Nordlichtern. Aurora-Signale werden mit R= Lesbarkeit und S= Feldstärke und angehängtem „A“ beurteilt. Die Signale sind verbrummt. Deshalb wird der Verkehr gern in CW abgewickelt.

Ausbildungsfunkbetrieb – Ist nur demjenigen erlaubt, der eine gültige Rufzeichenzuteilung der Bundesnetzagentur besitzt.

Auto-Routing – Ermöglicht in Packet-Radio über mehrere Digipeater zu einem gewünschten Ziel-Digipeater zu gelangen.

Bandplan – In der Funktechnik beschreibt ein Frequenzplan – auch Bandplan oder Wellenplan genannt – die Aufteilung der Frequenzen bzw. Frequenzbereiche des elektromagnetisches Spektrums in verschiedene Nutzungsbereiche und wie diese genutzt werden dürfen.

Aktuelle Bandpläne findet Ihr auch beim DARC unter folgendem Link:

https://www.darc.de/funkbetrieb/bandplan/

Bakenprojekt – Im KW-Bereich wechseln sich Afu- Baken vieler Länder zeitversetzt ab: Funkbaken-Bereiche auf Kurzwellen sind jeweils ±1 kHz um die Frequenzen

14100 kHz,
18110 kHz,
21150 kHz und 24930 kHz
sowie im Frequenzbereich 28190 – 28225 kHz. (Kein Senden erlaubt).

Betreiben einer  Amateurfunkstelle – Darf nur der Inhaber einer Zulassung zur Teilnahme am Amateurfunkdienst.

BK –  break (Unterbrechung bei CW- Verkehr – Amateurfunk-Abkürzung).

Blitzschutz – Es gelten für Amateurfunk- und andere Antennenanlagen die VDE-Vorschriften.

Buchstabieralphabet – Es gilt das internationale Buchstabier-Alphabet: Alpha, Bravo, Charlie, Delta, Echo, Foxtrott, Golf, Hotel, India, Juliett, Kilo, Lima, Mike, November, Oscar, Papa, Quebec, Romeo, Sierra, Tango, Uniform, Viktor, Whisky, Yankee, Zulu.

Link zur Seite des Nato Buchstabieralphabetes

C3F – Fernsehen (Video), Restseitenband- Übertragung mit analogen Signalen.

CEPT-Empfehlung – Funkamateure aus dem Ausland dürfen in den CEPT-Mitgliedsländern aktiv sein. T/ R 61-01 Gegenseitige Gewährung kurzzeitiger (3 Monate) Amateurfunkbetriebsrechte in den beigetretenen Ländern. In Ländern mit ECC-Empfehlung (05)06 gilt das auch für Novice (Klasse E) Amateure. In Ländern ohne CEPT-Beitritt muß ggf. eine Gastzulassung beantragt werden.

CB-Funk – Der CB-Funk (engl. citizens band radio) ist eine Jedermannfunkanwendung, ein kostenfrei nutzbarer Sprech- und Datenfunk, dem ein Frequenzband um 27 MHz (11-Meter-Band) zugewiesen ist. Der dem CB-Funk zugeteilte Frequenzbereich liegt am oberen Ende der Kurzwelle und reicht in Deutschland von 26,565 MHz bis 27,405 MHz (80 Kanäle), europaweit von 26,965 MHz bis 27,405 MHz (40 Kanäle).

CQ – Allgemeiner Anruf (an alle) CQ, CQ, CQ FD bevorzugt Fieldday- Teilnehmer anrufen. ( die Bezeichnung „FD“ steht für Fieldday ).

CW –  Continous Wave (gleichbleibende Welle). Tastfunk, Morsen. DE von – (Amateurfunkabkürzung).

Dezibel (dB)- Das Bel (Einheitenzeichen B) ist eine Hilfsmaßeinheit zur Kennzeichnung des dekadischen Logarithmus des Verhältnisses zweier Größen der gleichen Art bei Pegeln und Maßen.[1] Diese werden in der Elektrotechnik und der Akustik angewendet, beispielsweise bei der Angabe eines Dämpfungsmaßes oder Leistungspegels.

Die logarithmische Behandlung von Verhältnissen ist besonders dann hilfreich, wenn sich die Verhältnisse über mehrere Größenordnungen erstrecken können. Beispiele für physikalische Größen, bei denen logarithmische Verhältnisse gebildet werden, sind elektrische Spannung, Feldstärke und Schalldruck.

In der Regel wird statt des Bels das Dezibel (Einheitenzeichen dB) verwendet, also der zehnte Teil eines Bels.

Duplex- Betrieb –  Auf zwei Frequenzen wird gesendet und empfangen. A hört B,- und B hört gleichzeitig A.

DX  – DX= Distanz X …. in weiter Ferne

ECC-Empfehlung (05)06 – Beitrittsländer setzen die CEPT-Empfehlung für Novice Lizenz um. (Novice: In DL Klasse E).

Eigenbau-Geräte – Ein Zulassungsinhaber ist berechtigt, selbstgefertigte oder umgebaute Sendeanlagen auf Amateurfunkfrequenzen zu betreiben.

ERP – effective radiated power = Effektive von der Antenne abgestrahlte Strahlungsleistung.

F3E – Frequenzmodulation Sprechfunk.

Fernbediente oder automatisch arbeitende Amateurfunkstelle – ist eine unbesetzt betriebene Amateurfunkstelle, die fernbedient oder selbsttätig Aussendungen erzeugt : ( Relaisfunkstellen, Digipeater, Funkbaken ).

FM – Frequenzmodulation.

Forwarding – Automatisches Weiterleiten von Nachrichten in Packet-Radio an andere Mailboxen. Entspricht im Internet dem (allerdings dort) manuellen Weiterleiten.

Freenet – Freenet war ein Produktname der Firma Motorola und bezeichnet heute umgangssprachlich eine Jedermannfunkanwendung in Deutschland, die im Jahre 1996 auf Drängen von Motorola in einem Teilbereich der freigewordenen Frequenzen des ehemaligen Mobilfunk-B-Netzes eingerichtet wurde.

Weitere Infos und Kanaltabellen auf wikipedia.de

Frequenzbereiche mit Primärstatus (*)

160m = 1810 – 2000 kHz

80m = 3500 – 3800 kHz

40m = 7000 – 7200 kHz (*)

30m = 10100 – 10150 kHz (*)

20m = 14000 – 14350 kHz (*)

17m = 18068 – 18168 kHz

15m = 21000 – 21450 kHz (*)

12m = 24890 – 24990 kHz

10m = 28000 – 29700 kHz (*)

6m = 50,08 – 51,0 MHz

2m = 144 – 146 MHz (*)

70cm = 430 – 440 MHz, (*)

23cm = 1240 -1300 MHz

13cm = 2320 – 2450 MHz

Frequenzbereiche Klasse E

160m = 1810 – 2000 kHz

80m = 3500 – 3800 kHz

15m = 21000 – 21450 kHz (*)

10m = 28000 – 29700 kHz (*)

2m = 144 – 146 MHz (*)

 70cm = 430 – 440 MHz (*)

10 – 10,5 GHz

Fuchsjagd – Funkpeilwettbewerb. Fuchsjagdsender sind Sender mit weniger als 5 Watt Senderleistung, die kein Rufzeichen, aber die Peilkennungen MO, MOE, MOI oder MOS aussenden.

Funkbaken – sind Funkstellen bei denen mit besonderer Zulassung auf einer festen Frequenz an einem festgelegten Standort ein Amateurfunksender betrieben wird. Es sind zur Reichweiten-Feststellung sendende Bakensender, die mit kleiner Leistung ihre Kennung aussenden. (Bis wohin kann ich hören / senden?) Funkbaken-Bereich 2m- Band = 144,400-144,490 MHz, und jeweils ±1 kHz um die Frequenzen 14100 kHz, 18110 kHz, 21150 kHz und 24930 kHz sowie der Frequenzbereich 28190 – 28225 kHz. (Hier ist kein Senden erlaubt).

Funk-Regionen – Die Erde wurde in 3 Funk-Regionen unterteilt. DL ist in Region 1. Region 1: Mitteleuropa, Afrika, Rußland – Region 2: Amerika, Alaska, Kanada – Region 3: Asien, Australien.

Gastlizenz – Der Inhaber einer Gastlizenz hat die im Gastland geltenden Bestimmungen einzuhalten.

Ham-Spirit – Ehrenkodex der Funkamateure.

HAREC – Harmonized-Amateur-Radio-Examination-Certificate = Harmonisierte Prüfungsbescheinigung. HAREC werden von vielen europäischen Länder anerkannt. (Für Amateure der Klasse A).

IARU – International Amateur Radio Union

IARU-Bandplan – Allgemeinverbindliche Aufteilung der Amateurbänder in Betriebsarten und -Dienste. IRC – International-Reply-Coupon: Ein internationaler Antwortschein. (Wertschein für eine Rücksendung).

ISM Bereich – Der Frequenzbereich 433,05 – 434,79 MHz wird für industrielle, wissenschaftliche, medizinische, häusliche oder ähnliche Anwendungen mitbenutzt.

ITU – Internationale Fernmeldeunion.

J2B – Fernschreibtelegrafie unter Verwendung eines modulierenden Hilfsträgers: ( RTTY und / oder PACTOR ).

J3E – SSB- Sprechfunk (Ein Seitenband).

…K – K am Ende eines Durchganges in Telegrafie = bitte kommen (Aufforderung: Senden Sie).

Klasse E – entspricht der „CEPT-Novice-Amateurfunkgenehmigung“ gemäß der ECC-Empfehlung (05)06.

Klubstation – ist eine Amateurfunkstelle, die von Mitgliedern einer Gruppe von Funkamateuren unter Verwendung eines gemeinschaftlich genutzten Rufzeichens betrieben wird. Mitbenutzer müssen eine Zulassung zum Amateurfunkdienst besitzen. Die Rufzeichenzuteilung für eine Klubstation kann mit der Auflösung der benennenden Gruppe von Funkamateuren oder durch deren Leiter beendet werden. Kurzzeitige Standortänderungen einer Klubstation müssen der Bundesnetzagentur nicht angezeigt werden.

Koaxialkabel –

Koaxialkabel, kurz Koaxkabel, sind zweipolige Kabel mit konzentrischem Aufbau. Sie bestehen aus einem Innenleiter (auch Seele genannt), der in konstantem Abstand von einem hohlzylindrischen Außenleiter umgeben ist. Der Außenleiter schirmt den Innenleiter vor Störstrahlung ab.

Der Zwischenraum ist ein Isolator bzw. Dielektrikum. Das Dielektrikum kann anteilig oder vollständig aus Luft bestehen (siehe Luftleitung). Meist ist der Außenleiter durch einen isolierenden, korrosionsfesten und wasserdichten Mantel nach außen hin geschützt. Der mechanische Aufbau und insbesondere das Dielektrikum des Kabels bestimmt den Leitungswellenwiderstand sowie die von der Frequenz abhängige Dämpfung der Kabel.

Landeskenner   Land                                      Landeskenner  Land

3A                          Monaco                               LA                          Norwegen

3V                          Tunesien                             LU                          Argentinien

4U                          Vereinte Nationen          LX                           Luxemburg

9A                          Kroatien                             LZ                           Bulgarien

9H                          Malta                                    OA                         Peru

BY                          China                                    OH                         Finnland

CE                          Chile                                     ON                         Belgien

DA – DR                Deutschland                      OZ                          Dänemark          

EA                          Spanien                               PA                          Niederlande

EI                            Irland                                    PY                          Brasilien

ES                           Estland                                 S5                          Slowenien

F                             Frankreich                          SP                          Polen

HB, HB9               Schweiz                               SU                          Ägypten

HBØ                      Liechtenstein                    VE                          Kanada

HC                          Ecuador                               YL                           Lettland

HK                          Kolumbien                          YO                          Rumänien

JA                           Japan                                    YV                          Venezuela

K, W, N, A           USA                                       ZL                           Neuseeland
( Hier sind nur die 36 Landeskenner aufgelistet, die in der Prüfung abgefragt werden könnten)

Langer Weg – Die Verbindung ist wegen der Ausbreitungsbedingungen auf dem indirekten und somit längeren Weg um den Globus herum zustande gekommen. Beispiel: Ihre Gegenstation befindet sich 1000 km südöstlich von Ihnen. Wenn Sie Ihre Richtantenne nach Nordwest drehen, hören Sie den Partner sehr viel besser. Sie hören ihn über den „Langen Weg“.

Leistungsbeschränkung – In den verschiedenen Frequenzbereichen gelten unterschiedliche Maximal-Leistungen:

Frequenzen                       Klasse A               Klasse E

1810 – 1850 kHz               750 Watt,           100 W PEP

1850 – 1890 kHz               75 Watt,              75 W PEP

1890 – 2000 kHz               10 Watt,              10 W PEP

3500 – 3800 kHz               750 Watt,           100 W PEP

7,1 – 7,2 MHz                     250 Watt,           —————

10,1 – 10,15 MHz             150 Watt,           —————

14,0 – 14,35 MHz             750 Watt,           —————

18,068 – 18,168 MHz      750 Watt,           —————

21 – 21,45 MHz                 750 Watt,           100 W PEP

24,89 – 24,99 MHz           750 Watt,           —————

28,000 – 29,700 MHz      750 Watt,           100 W PEP

50,800 – 51,000 MHz      25 Watt,              —————

144 – 146 MHz                  750 Watt,           75 W PEP

430 – 440 MHz                  750 Watt,           75 W PEP

1240 – 1247 MHz             750 Watt,           —————

1247 – 1300 MHz             5 Watt,                —————

10 – 10,5 GHz                     75 Watt,              5 W PEP

1,3 – 250 GHz                     75 Watt               —————

Linkstrecken – sind fest eingerichtete PR-Funkverbindungen zur Vernetzung von Relaisfunkstellen oder Digipeatern.

Locator – Einteilung der Erdoberfläche in Groß- und Kleinfelder in Anlehnung an geographische Koordinaten.

Logbuch – Funktagebuch was der OM führen kann, – und bei Störungen auf Anordnung der BNetzA vorübergehend führen muß. Logbucheintragungen können zur Aufklärung elektromagnetischer Unverträglichkeiten dienen.

LPD –

Ein Short Range Device (SRD) (deutsch etwa „Gerät mit kurzer Reichweite“) ist ein spezielles Funkgerät zur Sprach- oder Datenübertragung für Jedermann-Funkanwendungen, das aufgrund seiner besonders geringen Ausgangsleistung nur eine geringe Reichweite besitzt. Es weist daher eine hohe elektromagnetische Verträglichkeit auf und wird andere HF-Geräte nicht stören.

Die alte Bezeichnung in Deutschland war auch Low Power Device (LPD) (deutsch etwa „Gerät mit geringer Leistung“). Die benutzten Funkgeräte müssen dabei zweifelsfrei die einschlägigen nationalen gesetzlichen Bestimmungen einhalten, die ihrerseits wiederum teilweise Bezug auf internationale Standards nehmen. Die Einhaltung dieser Bestimmungen dokumentiert der Inverkehrbringer durch Anbringen der CE-Kennzeichnung. Auf Verlangen muss er in der Lage sein, eine Konformitätserklärung dafür vorzuweisen.

. . . /m – mobil (Zusatz zum Rufzeichen bei Mobilbetrieb in einem Landfahrzeug). Der Betrieb einer Amateurfunkstelle zur See, in der Luft oder in einem Landfahrzeug bedarf keiner Sondergenehmigung der BNetzA.

. . . /MM – maritime-mobil (Zusatz zum Rufzeichen an Bord eines Schiffes).

Morsen – Tastfunk – In Deutschland ist die Morseprüfung nicht mehr erforderlich. Freiwillig kann man sich aber prüfen lassen. (Afu-Abkürzungen und Q-Gruppen werden weltweit verstanden). Das ist die einzige wirklich funktionierende WELTSPRACHE !

Morsetelegrafie – Tastfunk (nach Samuel Morse).

MSG–  message (Mitteilung, Nachricht).

Nicht-Funkamateure – dürfen am Ausbildungsfunkbetrieb nur unter unmittelbarer Anleitung und Aufsicht eines Funkamateurs mit zugeteiltem Ausbildungsrufzeichen teilnehmen. Von dem Auszubildenden sind Angaben über den Funkbetrieb schriftlich festzuhalten. Der Ausbildungsfunkbetrieb darf nur im Berechtigungsumfang der Rufzeichenzuteilung durchgeführt werden. Ein Funkamateur mit Klasse E Zulassung darf also nur im Rahmen der Klasse E ausbilden.

Notzeichen – Internationale Notzeichen z.B. Mayday, SOS . . . darf der Funkamateur NICHT verwenden !!!

Notfunk – Das 80-m-Amateurfunkband ist unter anderem dem Amateurfunkdienst und dem Seefunkdienst auf primärer Basis zugewiesen. Sie dürfen die Frequenz unter keinen Umständen weiter benutzen (außer im echten Notfall), da Küstenfunkstellen feste Frequenzen zugeteilt sind.

Notfunk-Frequenzen – Notfunk Zentren sind auf 3760 kHz; 7060 kHz; 14300 kHz; 18160 kHz; 21360 kHz.

OSCAR – Orbit-Satellite-Carrier-Amateur-Radio (Carrier = Beförderung, Transport). Der Transponder eines „OSCAR“ ist ein Umsetzer an Bord eines Amateurfunksatelliten, der die aufgenommenen Signale in einen anderen Frequenzbereich umsetzt und wieder zur Erde sendet.

 . . . /P – Portable (Zusatz zum Rufzeichen: transportable, tragbare Funkstation, z,B. Handfunkgerät).

Packet-Radio – Packet-Radio (PR) ist das älteste Funk-Fernschreib-Verfahren. Mailboxen sammeln die einlaufenden Nachrichten, die von jedermann abrufbar sind. Da es das aber im Internet schon effizienter gibt, fristet PR im Amateurfunk nur noch ein Schattendasein.

Personenschutz – Die in einigen Verordnungen festgelegten Personenschutzgrenzwerte sind einzuhalten. Zum Beispiel in der Verordnung über die Begrenzung elektromagnetischer Felder (BEMFV). Ein Zulassungsinhaber muss für eine Amateurfunkstelle mit einer Strahlungsleistung von mehr als 10 Watt EIRP vor der Betriebsaufnahme Berechnungsunterlagen und ergänzende Messprotokolle in Bezug auf die EMVU vorlegen. Es gibt ein Verfahren, das es dem Funkamateur ermöglicht, eigenständig sicherzustellen und zu dokumentieren, dass von seiner ortsfesten Amateurfunkstelle keine Gefährdung für Personen ausgeht. Ansonsten: die Bundesnetzagentur stellt auf Antrag eine Standort Bescheinigung aus. Sie enthält die Angaben zur Unbedenklichkeit des Funkbetriebes. Nachzulesen in der 26. Verordnung zum Bundesimmissionsschutzgesetz, in der Empfehlung 1999/519/EG des Rates der europäischen Union und in der DIN VDE 0848 Teil 3-1 (06/1999) in Verbindung mit DIN VDE 0848 Teil 3-1/A1 (02/2001).

PEP – Die „Spitzenleistung (PEP)“ ist die Leistung, die der Sender unter normalen Betriebsbedingungen während einer Periode der Hochfrequenzschwingung bei der höchsten Spitze der Modulationshüllkurve durchschnittlich am Senderausgang an einen reellen Abschlusswiderstand abgeben kann.

PMR446 – PMR, oft auch fälschlicherweise nur als PMR (kurz für Personal Mobile RadioPrivate Mobile Radio oder Professional Mobile Radio) bezeichnet, ist (in Deutschland seit 1999) eine Jedermannfunkanwendung, der der UHF-Frequenzbereich 446,000–446,200 MHz zugeteilt ist. PMR446 ist das europäische Pendant zum amerikanischen FRS, kurz für Family Radio Service.

Präfix – Allgemein Landeskenner (Vorsilbe, meist die ersten beiden Buchstaben / Zeichen).

PSE – please = bitte – (Amateurfunk-Abkürzung).

Q-Gruppen – Abkürzungen, die im Telegrafie-Betrieb allgemein angewendet werden, und ihn effektiver und schneller machen. Q-Gruppen und Afu-Abkürzungen gelten als offene Sprache.

Q-Gruppe  Bedeutung:                                                                Frage:

QRA       Name der Station                                                           QRA? Wie ist der Name Ihrer Station?

QRK       Lesbarkeit der Zeichen in RST-Stufen 1, …5         QRK? Wie hören Sie mich?

QRL        Operator bschäftigt                                                       QRL? Sind Sie beschäftigt?

QRM     Gestört in Stufen 1….5                                                 QRM? Werden Sie gestört?

QRN      Atmosphärische Störung (?) in Stufen 1…..5        QRN? Haben Sie atmosphärische Störungen?

QRO      Sendeleistung erhöhen                                                QRO? Soll ich die Sendeleistung erhöhen?

QRP       Sendeleistung verringern                                            QRP? Soll ich die Sendeleistung verringern?

QRX       Ich rufe Sie wieder um ….Uhr                                    QRX? Wann rufen Sie mich wieder?

QRT               Übermittlung einstellen                                           QRT? Soll ich die Übermittlung einstellen?

QRV       Verkehrsbereit                                                                QRV? Sind Sie Verkehrsbereit?

QRZ?     Wer ruft mich?

QSB       Fading (Singnalstärke schwankend).                      QSB? Schwankt mein Signal?

QSL        Empfangsbestätigung                                                   QSL? Möchten Sie eine Empfangsbestätigung?

QSL-Manager – Der QSL-Manager wickelt für mich den Austausch der QSL-Karten ab.

QSO – Funk-Verbindung

QSY -Frequenzwechsel                                                                  QSY? Soll ich die Frequenz wechseln?

QTH Standort                                                                                   QTH? Wo ist Ihr Standort?

Youtube Video von DL2YMR zum Thema Amateurfunk Fachsprache für Newbies:

Link zur Wikipedia Seite der Q-Schlüssel

QSL Karte – Mit dem Versand einer QSL-Karte bestätigen Funkamateure eine erfolgreiche Funkverbindung, Kurzwellenhörer den Empfang der Sendungen einer Station oder Sendestationen die Richtigkeit eines eingegangenen Hörberichts. Neben Funkamateuren senden auch Rundfunksender als Bestätigung für erhaltene Empfangsberichte QSL-Karten, speziell solche, die Sender im Lang-, Mittel- und insbesondere Kurzwellenbereich betreiben. Daneben bestätigen auch diverse Betreiber anderer Sendeanlagen großer Reichweite, wie beispielsweise Zeitzeichensender, eingehende Empfangsberichte mit QSL-Karten. Außerdem werden gelegentlich auch im CB-Funk, vor allem bei Funkverbindungen ins Ausland, QSL-Karten ausgetauscht.

R . . . R am Anfang eines Durchgangs in Telegrafie = received (richtig empfangen).

Radio Regulations – Radio Regulations (VO Funk) der ITU (Internationale Fernmeldeunion).

Rapport – Bericht an die Gegenstation über die Empfangsqualität im RST-System.

Regionen – Die Erde wurde in 3 Funk-Regionen unterteilt. DL ist in Region 1. Region 1: Mitteleuropa, Afrika, Rußland

Region 2: Amerika, Alaska, Kanada

Region 3: Asien, Australien.

Relaisfunkstellen – Empfangen auf ihrer Eingabefrequenz und senden das Empfangene gleichzeitig auf ihrer Ausgabefrequenz aus. Beispiel: Teilnehmer A sendet auf 145,000 MHz während andere das auf 145,600 MHz hören. Die Differenz wird > Relais- Ablage < > Relais- Ablage genannt. Es wird nur die Lesbarkeit beurteilt weil die Feldstärke vom Relais bestimmt ist. Die maximal zulässige Strahlungsleistung einer Relaisfunkstelle oberhalb 30 MHz beträgt 15 Watt ERP. (ERP = Effektive, von der Antenne abgestrahlte Strahlungsleistung). Der Inhaber der Rufzeichenzuteilung muss sicherstellen, dass die Relaisfunkstelle jederzeit abgeschaltet werden kann. Um z.B. störungsfreien Betrieb zu gewährleisten.

RST-System – R= Lesbarkeit. Stufen 1….5, – S= Feldstärke, Stufen 1…..9, – T= Tonqualität 1…..9 .

Rufzeichen – in DL Deutsche Rufzeichen haben (normalerweise) einen Präfix (Vorsilbe) aus zwei Buchstaben, danach eine Ziffer, gefolgt von einem Suffix mit 1 … 3 Buchstaben. Rufzeichen in DL DA = Amateurfunkstelle wird für experimentelle und technisch-wissenchaftliche Studien betrieben.

DAØ = Zuteilung für eine Kurzzeit-Klubstation.

DA1AAA – DA1ZZZ = Zuteilung für Angehörige der Gaststreitkräfte.

DB, DC, DD, DF, DG, DH, DJ, DK, DL, DM = personengebundenes Rufzeichen der Klasse A

DO = personengebundenes Rufzeichen der Klasse E

DP = exterritoriale deutsche Amateurfunk- Funkstelle oder des Amateurfunkdienstes über Satellit.

DN1 bis DN8 und zwei bis drei Buchstaben im Suffix = Ausbildungsrufzeichen.

Rufzeichen – dürfen nicht von anderen Personen außer dem Eigentümer benutzt werden. Ein Funkamateur darf nur ein ihm von der Bundesnetzagentur zugeteiltes Rufzeichen benutzen.

Rufzeichen eines Ausländers in DL – Dem Heimatrufzeichen des ausländischen Gastes wird „DL/“ bzw. „DO/“ vorangestellt. Beispiele: DL/OZ3XX, DO/HB3XYZ.

Rufzeichen-Nennung – Das Rufzeichen ist am Anfang und am Ende jeder Funkverbindung sowie zwischendurch mindestens alle 10 Minuten zu nennen.

Rufzeichen, ausländisch – Findet man In der Landeskennerliste der ITU, Amateurfunkhandbüchern und Rufzeichenlisten

RX – Receiver = Empfangsgerät.

SASE – Freigemachter Rücksende-Umschlag.

Satellitenbereiche – 145,800-146,000 MHz und 435,000-438,000 MHz.

Seenotfall – Sie haben von einem Schiff in Seenot ein Signal empfangen. Wie verhalten Sie sich? Ich beobachte die Frequenz und achte darauf, ob die Notmeldung von einer Rettungsorganisation bestätigt wird. Wenn dies innerhalb einer kurzen Zeit nicht geschieht, rufe ich die Station an und biete meine Hilfe an. Und / oder ich informiere ich die Polizei und bitte um Weitergabe der Information an die zuständigen Rettungsorganisationen. (Positionsmeldung angeben).

Seitenband – Es gibt 2 Seitenbänder: LSB= unteres, und USB= oberes Seitenband.

Simplex- Betrieb – Abwechselnd sendet Partner A, und Partner B empfängt. Dann sendet B, und A empfängt. Das tun beide auf der gleichen Frequenz. (Fachausdruck = Wechselsprechen).

„SOS“ und „MAYDAY“ – Diese Notzeichen zeigen an, dass ein See- oder Luftfahrzeug von ernster und unmittelbar bevorstehender Gefahr bedroht ist.

Split-Betrieb – Auf 2 verschiedenen Frequenzen im gleichen Amateurband. Möglich ist, daß beide Partner sich gleichzeitig dauerhaft hören und wie am Telefon dazwischen reden können.

Spitzenleistung PEP – Die „Spitzenleistung (PEP)“ ist die Leistung, die der Sender unter normalen Betriebsbedingungen während einer Periode der Hochfrequenzschwingung bei der höchsten Spitze der Modulationshüllkurve durchschnittlich an einen reellen Abschlusswiderstand abgeben kann. (PEP: peak enveloope power) = einfach zu deutsch Spitzenleistung (am Senderausgang).

Sporadic- E – Funkbetrieb über sporadisch auftretende Reflexionen an der E-Schicht (in ca. 120 km Höhe).

S-Stufen – Eine S-Stufe bezeichnet ein 4-faches Leistungsverhhältnis. Eine Änderung um 6 dB. Beispiel: 1 Watt mal 3 S-Stufen: = 1w mal 4 mal 4 mal 4: Ergebnis = 64 Watt

SSB – Single Side Band = Einseitenband (entweder oberes = USB oder unters = LSB).

SSTV – Slow Scan Television sendet zeilenweise gescannte Standbilder. Beurteilung eines SSTV Signals: R, S und „V“ für Video-Qualität in 5 Stufen.

SWR – Stehwellenverhältnis

Störungen – Es gibt eine riesige Menge unterschiedlicher Verhaltensweisen, wenn Störungen auftreten. Den Rahmen dieser Auflistung würden sie sprengen. Sie können hier nicht behandelt werden.

Telegrafie-Bereiche – 10m-Band= 28000 – 28070 kHz, 15m-Band= 21000 – 21070 kHz, 20m-Band= 14000 – 14070 kHz, 40m-Band= 7000 – 7035 kHz, 80m-Band= 3500 – 3580 kHz. (Außer dem 40- und 80m-Band sind es jeweils die ersten 70 kHz vom Bandanfang).

Telefonie – Sprechfunk.

Telegrafie – Tastfunk, Morsen.

Transponder – Umsetzer an Bord eines Satelliten, der empfangene Signale in einen anderen Frequenzbereich umsetzt und wieder aussendet. Transponderfahrplan Der Transponderfahrplan eines Satelliten gibt an, wann und über welchen Transponder Funkbetrieb abgewickelt werden kann. T/R 61-01 und 05(06(CEPT) – bilden die Grundlagen für eine vereinfachte gegenseitige Gewährung von kurzzeitigen Amateurfunkbetriebsrechten in den beigetretenen Ländern.

TX – Transmitter = Sender.

TX- Delay – Sendeverzögerung um der empfangenden Station Zeit zum Einrasten des Empfängers auf die Sollfrequenz zu geben. Eingesetzt wird das hauptsächlich in Packet-Radio. TX-Delay sollte so kurz wie möglich eingestellt sein. (Die Frequenz soll effektiv nutzbar sein).

Unmodulierter Träger – das Aussenden des unmodulierten oder ungetasteten Trägers ist nur kurzzeitig, z.B. zum Abstimmen zulässig.

Uplink, Downlink, Azimut/Elevation – bedeuten in der angegebenen Reihenfolge: Senderichtung von der Erde zum Satelliten; Senderichtung vom Satelliten zur Erde; Horizontale / vertikale Antennendreh-Winkelangaben.

USB / LSB – Upper-Side-Band / Lower-Side-Band = Oberes- / unteres Seitenband.

WebSDR – Unter Software Defined Radio (SDR) fasst man Konzepte für Hochfrequenz-Sender und -Empfänger zusammen, bei denen kleinere oder größere Anteile der Signalverarbeitung mit Software verwirklicht werden.

Verschlüsselt – Verschlüsselte Nachrichten sind weltweit auf keinen Fall gestattet.

VO – Funk Vollzugsordnung für den Funkdienst

Lernen für die AFU Prüfung, Klasse E – Teil 1 – Grundlagen (Größen, Einheiten, das ohmsche Gesetzt, Gleichstrom)

Die Einheiten

Wenn man die Begriffe Kilo, Milli oder Mega hört, ist wohl so ziemlich jeder mit an Bord, aber bei Nano und Piko – mit denen wir uns hier befassen müssen ?
Deshalb hier eine Auflistung ihrer Begriffe und Wertigkeiten, hinter denen sich z.B. Nanofarad verbirgt.

Gute Dienste bei der Umstellung der Einheiten leistet das karierte Rechenpapier, wie wir es aus der Schule kennen. Oben ist das erkennbar. Mit dem Beispiel: Umstellung auf NanoFarad.
Wenn z.B.  für die vorgegebenen Werte mal μFarad, nanofarad oder pikofarad verwendet wurden, läßt sich das damit einfacher darstellen.
Die Einheiten sind in Dreiergruppen aufgeteilt:
z.B. mmm  – wobei die linke Stelle 100-milli, die mittlere 10-milli und die rechte 1-milli bedeutet.
Gefolgt werden die Milli’s von den Mikro ( μ ), den Nano und den Piko. Auf einen Blick ist das überschaubar geworden.


Link zum techn. Rechnen für Funkamateure von DD3AH



Größen und Einheiten

BasisgrößenFormelzeichenEinheitenZeichen
LängelMeterm
MassemKilogrammkg
ZeittSekundes
StromstärkeIAmpereA
TemperaturKelvinK
StoffmengeMolmol
LichtstärkeCandelacd

Die Einheiten sind gesetzlich festgelegt. 1969 wurde in der Bundesrepublik Deutschland das Gesetz über Einheiten im Messwesen verabschiedet. Damit wurden die folgenden SI-Einheiten (System International) zu gesetzlichen Einheiten. In dem System sind sieben Basisgrößen (Länge, Masse, Zeit, Stromstärke, Temperatur, Stoffmenge, Lichtstärke) und die zugehörigen Basiseinheiten festgelegt.

Aus diesen Basiseinheiten ergeben sich alle abgeleiteten gesetzlichen Einheiten, wie zum Beispiel Fläche, Dichte, Frequenz, Energie, Leistung, Spannung, Widerstand und so weiter.

Abgeleitete Einheiten

GrößeFormel­zeichenMaßeinheitAbk. der Einheit
LadungQCoulombC = As
SpannungUVoltV
LeistungPWattW = VA
El. FeldstärkeEVolt pro MeterV/m
Magn. FeldstärkeHAmpere pro MeterA/m
FrequenzfHertzHz = 1/s
WiderstandROhmΩ = V/A
LeitwertGSiemensS = 1/Ω
KapazitätCFaradF = As/V
InduktivitätLHenryH = Vs/A

Bereits in dieser Tabelle einiger Einheiten kann man erkennen, dass es die gleichen Buchstaben als Formelbuchstabe und als Abkürzung der Einheit gibt. Beispielsweise bedeutet A als Größe: Fläche und als Einheit: Ampere. W als Größe bedeutet Arbeit (work) oder Energie und als Einheit Watt, also die Einheit der Leistung P (power).

Was ist elektrischer Strom?

Elektrischer Strom kann nur dann fließen, wenn man ihm einen Weg bereitet, der ein geschlossener Kreislauf sein muss. Ein Stromkreis. Leitfähiges Material, wie etwa Kupferdraht ist geeignet. Kupfer hat nach Silber die zweitbeste Leitfähigkeit, weil es über eine große Menge frei beweglicher Elektronen verfügt, die vielleicht nicht so genau wissen, zu welchem Atom gehöre ich?
Im passiven Zustand, wenn niemand die Elektronen stört, halten sie sich in der Nähe ihres Atomverbandes auf, dem sie sich zugehörig fühlen. Hält man ihnen aber ein Leckerli hin, dann wollen sie es natürlich sofort haben: Das Leckerli was Elektronen “elektrisiert“, ist der Pluspol einer Spannungsquelle. Der Pluspol deshalb, weil ungleiche Partner sich wie im richtigen Leben “anziehend“ fühlen. Denn Elektronen sind negativ geladene Ladungsträger, daher die Liebe zum Positiven. Stellen wir uns also vor, eine Batterie oder eine andere Stromquelle sei in dem erwähnten Stromkreis vorhanden. Wie im Gänsemarsch marschiert das gesamte Heer der Elektronen gleichzeitig los, als hätte die Spannung den Marschbefehl gegeben. Die Truppe marschiert im normalen Marschtempo, was angesichts heutiger Möglichkeiten sehr langsam zu nennen ist, aber das gesamte Heer hat sich gleichzeitig im gesamten Stromkreis in Bewegung gesetzt. In dem erwähnten Stromkreis sind also alle Elektronen gleichzeitig unterwegs. Sie streben zum positiven Potential der Batterie, die ihnen wie eine Elektronen-Pumpe immer wieder Schwung gibt, und vom Minuspol abstößt. Das ist wie bei den Menschen, die das jeweils andere Geschlecht anzieht.


Daraus folgt:

Gleichnamige Pole stoßen sich ab – ungleichnamige ziehen sich an.

Jeder hat schon einmal erlebt, wenn zwei Magneten einander abstoßen.

Das ohmsche Gesetz

Das Verhältnis einer an einem elektrischen Leiter (Widerstand)  anliegenden elektrischen Spannung (U) zur Stärke (I) des hindurchfließenden elektrischen Stromes wird definiert als die Größe elektrischer Widerstand, die mit dem Formelzeichen (R) bezeichnet wird.

Die aus dem ohmschen Gesetz folgende Gleichung lässt sich in drei Schreibweisen darstellen:

Spannung U gemessen in Volt

Widerstand R gemessen in Ohm

Strom I gemessen in Ampere

R = U / I

U = R * I

I = U / R

Bilder von wikipedia.de

Wir befinden uns in einem Gleichstromkreis, in dem die Elektronen immer in die gleiche Richtung unterwegs sind. Blaue Pfeile deuten die Marschrichtung der Elektronen an.


Die Elektronen streben zum Pluspol der Batterie und werden vom Minuspol abgestoßen. Im Stromkreis wird eine Lampe betrieben. „Die Last ist eine Lampe“, sagt der Fachmann. Die Belastung mit einem Verbraucher ist damit gemeint. Die Last, das kann unsere Lampe, ein Funkgerät, ein Widerstand oder ähnliches sein.
Die Spannung ist im Stromkreis die Ursache der Intensität des Stromflusses, und so stehen die Buchstaben U auch für die Spannung und I für den Strom. Für die elektrische Leistung muss die schöne Bezeichnung Power herhalten, aus dem schließlich das P entlehnt wurde. Wenn wir nun noch die französische Resistance (Widerstand) dazutun, hat auch dieses Kind einen Namen.


Wie man Länge in Metern (m) misst, so macht man es auch mit den elektrischen Größen. Für diese gelten folgende Maßeinheiten:


Die Länge l in Meter (m), (auch d oder r = Distanz oder Radius),
die Spannung U in Volt (V), die Leistung P in Watt (W),
der Strom I in Ampere (A), der Widerstand R in Ohm (Ω).

Man kann sie messen, und damit rechnen. Zum Beispiel, wenn man wissen will, wie groß der Stromverbrauch war, weil uns die Stromrechnung nicht ganz geheuer vorkommt. Machen wir das doch mal anhand der obigen Schaltung mit der Lampe.
Die Batterie hat U = 1,5 Volt; Auf der Lampe lesen wir 1,5 V, 2 A.


Die Formel dazu ist:  P = U * I          

Wir rechnen: 1,5 V • 2 A = 3 Watt.


Nach der Formel: R = U / I stellen wir sodann den elektrischen Widerstand der Lampe fest, indem wir rechnen:


U = 1,5 V ÷ I = 2 A = 0,75 Ohm.


Soweit unser Ausflug in die Mathematik, mit der wir uns später leider noch öfter befassen wollen oder müssen.


Sehr zu empfehlende YouTube Playliste Elektrotechnik einfach erklärt-> Link


Mit Auszügen aus Krücken 04-2021 von DL9HCG, DARC e.V. & Wikipedia

Was ist so toll am Funk?

Immer wieder werde ich gefragt, was ist im heutigen Zeitalter von Handy und Internet so toll am Funk?

Ganz einfach, trauriges aber bestes Beispiel war wie Hochwasserkatastrophe im Aahrtal, wo die kompletten Kommunikationsnetze zusammengebrochen sind.

Wir Funker können auch in solchen Situationen die Kommunikation per Sprache aber auch per digitaler Datenübertragung aufrecht erhalten.

Mal ganz davon abgesehen das in diesen besch…enen Corona Zeiten die Kontaktpflege über Funk absolut sicher ist und man immer wieder mal neue Leute kennen lernt.

Vielleicht ist es auch der persönliche Kontakt anstatt der anonymen Kontakte über E-Mail, Messanger & Co die das Hobby so interessant macht oder aber auch die Möglichkeiten neues auszuprobieren und zu entwickeln, sei es als unlizenzierter Amateurfunker oder lizenzierter Funkamateur 😉

Ich sehe uns alle als eine große Gemeinschaft von Funkern (egal ob lizenziert oder unlizenziert), die Weltweit Ihrem Hobby nachgehen das auch schon so manchem in einer Notsituation geholfen hat und NEIN, wir Funker sitzen nicht immer in der dunklen Kammer, uns Funker kann man auch manchmal in „freier Wildbahn“ bei Fuchsjagden (es wird ein elektronischer Fuchs gesucht), Veranstaltungen oder auf Fielddays treffen und erleben.

Wenn Ihr Euch dafür interessiert, sprecht uns ganz einfach mal an, fragen kostet nichts, aber Vorsicht, dieses Hobby kann süchtig machen 😉 und es kann sogar möglich sein das Ihr mal auf Amateurfunk mit der ISS sprechen könnt, oder so manchen Prominentem OM auf den Frequenzen antreffen könnt 😉

Oder habt Ihr schon einmal über einen Satelliten eine Funkverbindung hergestellt? Das geht im Amateurfunk und vieles andere mehr.

Damit Ihr auch mal etwas zum Werdegang des Funk sehen könnt, hat der DARC hier ein tolles Video erstellt. Dies ist zwar für den Amateurfunk gemacht aber in teilen passt es auch auf die freien Funkanwendungen wie CB-Funk / Freenet / PMR / LDP.

Schaut mal rein :

75 + 55 vom Oliver 13DX428